Vereinfachungen bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen während Corona-Pandemie

Erkrankte Arbeitnehmer können seit dem 23.03.2020 bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege sowie auch bei Infektionsverdacht nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit bis maximal 14 Tage ausgestellt bekommen. Ein persönliches Vorstellen in der Arztpraxis ist nach dieser Verständigung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband derzeit nicht mehr notwendig. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Das Risiko für eine Ausbreitung des Virus soll dadurch reduziert werden. Die Regelung zur telefonischen AU ist bis zum 23. Juni 2020 befristet.